Komplexe Produktionsmechanisierung
Wir entwickeln mechanisierte Systeme für die Förderung, Verteilung und Lagerung von Rohstoffen in der österreichischen Schwerindustrie. Unsere Lösungen senken Ausfallzeiten und erhöhen die Anlagenverfügbarkeit.
Ingenieurleistungen von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme – ausgelegt auf Dauerlast und raue Umgebungen.
Planung und Dimensionierung von Gurt- und Kettenförderern für Erze, Kohle und Zuschlagstoffe. Inklusive Antriebsauslegung, Abwurfwagen und Bunkerabzügen.
Entwicklung von Steuerungslogiken für den innerbetrieblichen Materialfluss. Vernetzung von Waagen, Sensoren und SPS-Einheiten zur Echtzeit-Überwachung.
Analyse von Verschleißprofilen an Rinnen, Bunkern und Bandübergaben. Auswahl geeigneter Panzerungen und Beschichtungen für abrasive Medien.
Konstruktion von schienengebundenen Fahrzeugen und Hubtischen für Coils, Brammen und schwere Maschinenteile. Auslegung auf 50 t Nutzlast und mehr.
Nachrüstung bestehender Anlagen mit moderner Sensorik und Steuerungstechnik. Schnittstellen zu MES- und ERP-Systemen für durchgängige Datenflüsse.
Wir analysieren Ihre Materialflüsse und entwickeln ein maßgeschneidertes Konzept für Ihre mechanisierten Transportsysteme – von der ersten Skizze bis zur Inbetriebnahme.
Projektanfrage stellenIn der Schwerindustrie zählt jede Tonne Durchsatz. Unsere Lösungen liefern messbare Vorteile dort, wo Standardfördertechnik an ihre Grenzen stößt.
Durch den Einsatz verschleißarmer Komponenten und intelligenter Steuerung sinken ungeplante Stillstände um bis zu 35 %. Das bedeutet mehr Produktionssicherheit bei laufendem Betrieb.
Unsere modularen Steuerungssysteme passen die Fördergeschwindigkeit automatisch an den Materialanfall an. Das reduziert Energieverbrauch und Überlastung der Bänder.
Unsere Ingenieure kennen die spezifischen Anforderungen alpiner Bergwerke und Stahlwerke. Jede Anlage wird an die örtlichen Gegebenheiten und das geförderte Material angepasst.
Fallbeispiel
„Durch die Umstellung auf das modulare Steuerungssystem konnten wir die Ausfallzeiten an unserer Bandstraße um 30 % senken. Die Investition hat sich innerhalb von 14 Monaten amortisiert.“
— Betriebsleiter, steirisches Erzbergwerk
Für stark abrasive Materialien wie Erze oder Kohle empfehlen wir Gurtförderer mit verstärkten Stahlseileinlagen und speziellen Deckplatten. Alternativ kommen bei hohen Temperaturen auch Kettenförderer mit verschleißfesten Laufschienen zum Einsatz. Die Wahl hängt von Korngröße, Fördergeschwindigkeit und Umgebungsbedingungen ab.
Die prognostizierte Nutzungsdauer basiert auf der Zugfestigkeit des Gurtes, der Anzahl der Umläufe und der Abrasivität des Förderguts. Wir nutzen FEM-Simulationen und Felddaten, um Wartungsintervalle präzise zu planen. Typische Werte liegen bei 5 bis 12 Jahren unter Volllast.
In der Praxis reicht die Spanne von manuell gesteuerten Krananlagen bis hin zu vollautomatischen Transportsystemen mit zentraler Leitwarte. Wir implementieren bevorzugt modulare Steuerungen, die sich schrittweise in bestehende Produktionsumgebungen integrieren lassen. Typische Schnittstellen sind Profinet und OPC UA.
Der spezifische Energieverbrauch pro Tonnenkilometer ist der zentrale Kennwert. Durch den Einsatz von Frequenzumrichtern und optimierten Antriebssträngen lassen sich Einsparungen von 15 bis 25 Prozent realisieren. Wir führen vor Ort Lastprofile auf und simulieren verschiedene Betriebsstrategien.
Wir empfehlen eine visuelle Inspektion alle 200 Betriebsstunden sowie eine detaillierte Prüfung der Tragrollen und des Gurtlaufs alle 1000 Stunden. Bei stark abrasiven Medien verkürzen sich die Intervalle auf 500 Stunden. Eine zustandsorientierte Wartung mit Vibrationssensoren kann die Standzeit zusätzlich erhöhen.